Saussures Zeichentheorie und ihre Bedeutung für den Strukturalismus

1. Einleitung
Beschäftigt man sich mit Sprache und Sprachwissenschaft, kommt man an einem Namen nur schwerlich vorbei, Ferdinand M. de Saussure, einem Schweizer Sprachwissenschaftler, der als hervorragender Pionier auf dem Gebiet der Semiotik gilt und häufig als Begründer des Strukturalismus genannt wird. Der Umstand, dass in seinem wichtigsten, postum erschienenen Werk, dem „Cours de linguistique générale“, zu Deutsch „Grundlagen der allgemeinen Sprachwissenschaft“, der Begriff Struktur nur drei Mal genannt wird, der Begriff Strukturalismus hingegen gar nicht, lässt zumindest Letzteres zunächst zweifelhaft erscheinen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Verbindung zwischen Saussure und den Ideen des Strukturalismus deutlich zu machen. Innerhalb eines angemessenen Rahmens wird hierzu Saussures Zeichentheorie herangezogen und erläutert, um anschließend in ihr inhärente Grundlagen des Strukturalismus zu suchen und aufzuzeigen.

 

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Literatur

  • -Barthes, Roland, „Die strukturalistische Tätigkeit“ in Kursbuch 5 , Hrsg. von Hans Magnus Enzensberger, Suhrkamp Verlag, Berlin, 1966
  • -de Saussure, Ferdinand, „Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft“, Hrsg. von Charles Bally und Albert Sechehaye, de Gruyter, Berlin;New York, 2001.
  • -Harris, Roy, „Saussure and his Interpreters“, Edinburgh University Press, 2001
  • -Rosa, Hartmut; Strecker, David; Kottmann, Andrea, Hrsg. „Soziologische Theorien“, UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz und München, 2013