Einleitung

Die Schule ist der zentrale Ort zur Vergabe von Lebenschancen für Kinder und Jugendliche (Berkemeyer et al. 2012). Grundgesetzliche Aufgabe des Bildungssystems ist es jedem der Schülerinnen und Schüler die Vergabe dieser Lebenschancen im gleichen Maße zu ermöglichen. So heißt es in Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner
Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder
politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“

Laut der PISA-Studie von 2000 wird in Deutschland jedoch die Abhängigkeit von sozioökonomischer Herkunft und dem Kompetenzerwerb im Vergleich zu den OECDLändern als am höchsten ausgeprägt nachgewiesen. Zwölf Jahre später, im Rahmen der PISA-Studie von 2012, liegt die Bundesrepublik auf Platz 28 von den insgesamt 34 OECD-Ländern und befindet sich somit weiterhin im hinteren Bereich dieses Rankings. Infolgedessen kann nach wie vor davon ausgegangen werden, dass, entgegen der grundgesetzlichen Aufgabe des Bildungssystems, eine hohe negative Korrelation zwischen der sozialen Herkunft und der schulischen Leistungen besteht.

 

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